Freitag, 9. Juli 2010

Über das Brandberger Joch (2307m) ins Schwarzachtal

Nach einigem Hin&Her entschloss ich mich, eine kleine Bergtour mit zwei Geocaches zu verbinden. Also machte ich mich auf in Richtung Brandberger Joch, wo ein selten besuchter Cache auf mich wartete.
Um ca. 8:30 Uhr erfolgte der Abmarsch bei einem Bauernhof namens "Frodels". Somit ersparte ich mir etwa eine Stunde extrem steilen Weges von Brandberg aus. So war ich nun in etwa einer Stunde am Kolmhaus angekommen, wo sich ein schönes kleines Hochtal auftut.

Kurz unter dem Kolmhaus Blick zurück in Richtung Tuxertal.
Danach ging es durch das kleine Hochtal weiter hinauf. Zuerst immer flach am Talboden, entlang von schönen Almweiden mit einigen Kühen drauf, danach immer steil am Talschluss nach oben, wo dann schon die Abzweigung zum Brandberger Kolm (ein schöner Aussichtsberg, jedoch nicht mein heutiges Ziel) daherkommt.
Zum Joch ist es jetzt nicht mehr weit.

Unter dem Joch eröffnet sich dieser Blick zur Ahornspitze (links), dem Tristner sowie dem Tuxer Kamm (die Pyramide ganz hinten ist der Schrammacher, davor der Olperer und der Hohe Riffler mit dem Federbettkees)
Als ich dann am Brandberger Joch (2307m) nach einer kurzen Pause anfing, den Cache (GC1P9M2 "Brandberger Joch") zu suchen, war dieser dank des Spoilerbildes sofort gefunden. Die für einen Small überraschend große Dose war dann fast leer, doch das Logbuch hatte einen Eintrag mehr als erwartet. So schaffte ich leider keinen STF, ich war nur Dritter.

Die Cachedose schaut hinab ins Zillertal und zum Penkenskigebiet.
 Nachdem ich nun noch eine kleine Rast am Joch einlegte und das Gefühl, etwas erreicht zu haben, genoss, machte ich mich auf den Weg in Richtung Schwarzachtal, da sich dort ja ein weiterer Cache befand. Dieser Cache hatte vor kurzem eine neue Dose spendiert bekommen, wodurch er wieder zu finden war.

Beim Abstieg eröffnet sich dieser Blick in die Kitzbüheler Alpen (links) sowie in die Reichenspitzgruppe (rechts).
Nach einem kleinen Ausrutscher auf einem Schneefeld (den ich gottseidank unbeschadet überstand) kam auch schon bald die Obere Schwarzachalm in Sicht.

Blick zur Oberen Schwarzachalm. 
Von hier folgte ich nun unwillig dem Verlauf der Straße. Dies sollte sich allerdings als Glücksfall herausstellen, da mich diese Straße direkt zum Cache führte.
Sobald ich an Ort und Stelle war, war die Cachelocation bald ausfindig gemacht. Ein älteres Pärchen hatte das Cacheversteck als Rastplatz auserkoren!
Nach etwa einer halben Stunde verließen sie endlich den Platz, sodass ich ohne Probleme die kleine Dose zum Cache GC1EE4A "Murmeltiere im Schwarzachtal" heben konnte.

Der Cache im Schwarzachtal mit Blick zur Unteren Schwarzachalm.
Anschließend machte ich mich auf den Weg durch das Schwarzachtal zum Gasthaus Kühle Rast, wo meine Tour ein glückliches Ende fand.

Blick zurück von der Unteren Schwarzachalm zum Brandberger Joch.

Dienstag, 25. August 2009

Hamberg (2095m)

Der Hamberg, ein schöner Aussichtsberg hoch über Uderns, wird angesichts der hohen und bekannten Berge im hinteren Zillertal zu unrecht kaum erwähnt. Der Hamberg bietet überragende Aussichten, so kann man von ihm das gesamte Zillertal überblicken, man erkennt einige Gipfel des Hauptkamms (wie etwa den Schwarzenstein) und man sieht bis zum Achensee und den Gebirgszügen des Karwendel und Rofan.
Der Hamberg selbst gehört zu den Kitzbüheler Alpen. Auf den Hamberg führen durchwegs markierte Wege und Steige. Bei unserer Tour auf den Hamberg stellten wir unser Auto am Gasthaus Kühle Rast am Gattererberg ab. Von dort, zuerst einer Straße, dann Waldwegen und zum Schluss einem Steig über Grasflanken und Blockwerk folgend, immer den Wegweisern nach, zum Hamberg.
Der Abstieg erfolgte auf der gleichen Route.

Die letzten Meter zum riesigen, weit hin sichtbaten, Gipfelkreuz des Hamberg.
Dunstiger Blick in Richtung Alpenhauptkamm. In Bildmitte ist die Ahornspitze zu erkennen.

Samstag, 15. August 2009

Hundskehljoch (2561m)

Das Hundskehljoch reizte mich schon lange. Eine Tour durch ein einsames und karges Hochtal auf einem alten Schmugglerpfad zu einem historischen Grenzübergang, der vom geplanten Straßenbau verschont blieb, das sollte die heutige Tour sein.
Nachdem das Auto an der Bärenbadalm einen guten Parkplatz fand, machte ich mich, den Wegweisern in Richtung Hundskehljoch folgend, auf den Weg. Zuerst folgt man einer Schotterstraße, die auch mit dem Bike befahrbar sein sollte. Diese hört dann bei einer alten Zollwachhütte in etwa bei der Hälfte des Tales auf.

Blick Talauswärts. Zu erkennen das Zollhäuschen am Talboden. Im Hintergrund die mächtige Erhebung des Schneekarkopf.
Taleinwärts zeigt sich der Doppelgipfel der Löffelspitze
Nach dem Zollhäuschen beginnt der Fußweg. Dieser ist meistens gut zu finden, manchmal aber nicht als Steig zu erkennen, dafür aber durchwegs gut markiert.

Der Talboden wird immer karger...
...doch immer wieder kommt man an kleinen Lacken vorbei.
Der Weg zum Joch führt über mehrere Talstufen hinweg und zieht sich ein wenig in die Länge. Manchmal freut man sich schon, endlich das Joch zu erreichen, doch das vermeintliche Joch entpuppt sich nur als weitere Talstufe.

Endlich ist das Joch erreicht. Links Kleinspitze, rechts Rauchkofel
Es eröffnen sich Ausblicke in die Venedigergruppe...
...sowie in die Rieserfernergruppe (ganz hinten)
Der Rauchkofel in ganzer Pracht (rechts schaut der Großvenediger heraus)
Nach einer ausgiebigen Rast am Joch mach ich mich auf den Rückweg, der am Aufstiegsweg erfolgt.

Der karge Hundskehlgrund. Im Hintergrund die Ausläufer der Reichenspitzgruppe.